Kurz nach der DoS-Schwachstelle in GlobalProtect von Palo Alto Networks (CVE-2026-0227), sehen sich Sicherheitsfachleute einer weiteren großen Herausforderung gegenüber. Dieses Mal gab Cisco bekannt, dass mehrere seiner Unified-Communications-Produkte von einer kritischen Remote-Code-Ausführungs-Schwachstelle (RCE) betroffen sind. Bei erfolgreicher Ausnutzung ermöglicht der Fehler Hackern, bösartige Befehle auf dem zugrunde liegenden Betriebssystem des Geräts auszuführen. CVE-2026-0227 wurde von den bösartigen Akteuren schnell erkannt, wobei Cisco Versuche feststellte, die Schwachstelle für Angriffe in freier Wildbahn auszunutzen.
Diese neueste RCE reiht sich in eine bereits besorgniserregende Liste von schwerwiegenden Schwachstellen in Cisco-Produkten ein, die Ende letzten Jahres offengelegt wurden. Dazu gehören RCE-Schwachstellen in Cisco ISE und SE-PIC (CVE-2025-20281, CVE-2025-20282), sowie eine kritische Zero-Day-Schwachstelle in der AsyncOS-Software (CVE-2025-20393).
Die zunehmende Häufigkeit von Zero-Day-Ausnutzungen in Verbindung mit kürzeren Patch-Fenstern setzt SOC-Teams unter beispiellosen Druck. Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2025stieg die Anzahl der Sicherheitsverletzungen, die auf die Ausnutzung von Schwachstellen zurückzuführen sind, Jahr für Jahr um 34 %. Dieser starke Anstieg unterstreicht die Notwendigkeit proaktiver Verteidigungsstrategien, da reaktives Patchen allein nicht mehr ausreichend erscheint.
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CVE-2026-20045 Analyse
Am 21. Januar 2026 hat Cisco eine kritische Code-Injektions-Schwachstelle behoben, die aus einer unsachgemäßen Validierung von benutzerbezogenen Eingaben in HTTP-Anfragen resultiert. Die Warnung zeigt auf, dass Bedrohungsakteure die Schwachstelle ausnutzen könnten, indem sie eine Reihe maßgeschneiderter HTTP-Anfragen an die webbasierte Verwaltungsoberfläche der Zielinstanz senden. Bei Ausnutzung erhalten die Hacker Benutzerzugriff auf das Betriebssystem und können ihre Privilegien auf Root-Ebene erhöhen.
Laut dem Anbieter sind Unified CM, Unified CM Session Management Edition (SME), Unified CM IM & Presence Service (IM&P), Unity Connection und Webex Calling Dedicated Instance als verwundbar eingestuft. Da keine Workarounds verfügbar sind und Exploits in freier Wildbahn stattfinden, drängt Cisco die Nutzer, die Patches unverzüglich anzuwenden.
Bemerkenswerterweise wurde CVE-2026-20045 umgehend hinzugefügt im Katalog der CISA für bekannte ausgenutzte Schwachstellen (KEV). Bundesbehörden sind nun verpflichtet, die entsprechenden Updates spätestens bis zum 11. Februar 2026 anzuwenden, was die Dringlichkeit der Behebung unterstreicht.
Die schnelle Ausnutzung von CVE-2026-20045 deutet auf ein steigendes Risiko nachfolgender Angriffe gegen Organisationen weltweit hin. Um die Risiken von Exploit-Versuchen zu minimieren, sollten Sie sich auf die SOC Prime’s AI-Native Detection Intelligence Platformverlassen, die SOC-Teams mit modernsten Technologien und erstklassiger Cybersicherheitskompetenz ausstattet, um neuen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein und gleichzeitig die betriebliche Effizienz zu wahren.